Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie Dr. med. Thomas Huntgeburth
Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie Dr. med. Thomas Huntgeburth

Hyposensibilisierung bei allergischen Asthma

 

Die Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung ist bei allergischem Asthma unter bestimmten Bedingungen eine recht aussichtsreiche Behandlungsform. Das Prinzip ist relativ einfach. Es geht bei der Hyposensibilisierung darum, dem Immunsystem seine fehlerhaften Reaktionen "abzugewöhnen". Es soll in Zukunft weniger sensibel auf bestimmte Stoffe reagieren.

Wie funktioniert das ?

Nachdem das Allergen bekannt ist, bekommt der Patient in regelmäßigen Abständen ein wenig davon eingespritzt. Zunächst nur ganz, ganz wenig, so daß er darauf noch gar nicht reagiert. Langsam wird die Allergendosis immer weiter gesteigert. Eine solche Behandlung kann jahrelang dauern.

 

Bei der Pollenallergie ist eine Hyposensibilisierung besonders dann aussichtsreich, wenn weniger als vier Pollen als Allergene in Betracht kommen. Es ist nicht sinnvoll, gegen eine größere Zahl von Pollenallergenen gleichzeitig zu desensibilisieren. Auch die Hausstaubmilbenallergie spricht gut auf diese Behandlung an.

Achten Sie vor allem auf drei Dinge, wenn Sie eine Hyposensibilisierung beginnen und durchführen:

1.Ihre Allergene sollten zweifelsfrei feststehen.
2.Sie sollten ansonsten gesund sein.
3.Die Hyposensibilisierung darf nur vom Arzt    
   durchgeführt werden.

Da selten starke allergische Reaktionen bis hin zum allergischen Schock mit Blutdruckabfall und Pulsbeschleunigung auftreten können, ist es erforderlich, daß Sie nach der Injektion immer noch eine halbe Stunde in der Arztpraxis bleiben.

 

Behandlung mit Medikamenten

 

Die Medikamente, die beim Asthma eingesetzt werden, haben der Natur der Erkrankung entsprechend den Zweck die Entzündung der Bronchialschleimhaut zu hemmen und die verkrampfte Bronchialmuskulatur zu entspannen und die Bronchien zu erweitern.

Die entzündungshemmenden Medikamente wirken vorbeugend, indem sie die bronchiale Überempfindlichkeit vermindern. Diese Medikamente, z.B. DiNatrium-Cromo-Glicinsäure (DNCG), Nedocromil oder Kortikosteroide (Kortison), können aber keinen Asthmaanfall stoppen, der bereits begonnen hat.

 

Wenn sich ein Asthmaanfall anbahnt oder wenn er bereits da ist, also nur "bei Bedarf", werden Medikamente angewandt, die schnell zu einer Entkrampfung der Bronchialmuskulatur und so zu einer Erweiterung der Bronchien führen. Die meisten Asthmatiker inhalieren diese Wirkstoffe, sogenannte kurzwirksame Beta-2-Sympathomimetika, aus einem Dosieraerosol oder einem Pulverinhalator.


Den richtigen Umgang mit Ihrem Inhalationsgerät müssen Sie einüben, denn er ist entscheidend für die optimale Wirkstoffaufnahme und damit für die Wirksamkeit Ihres Asthmamittels.

Langwirksame Beta-2-Sympathomimetika zum Inhalieren wirken sowohl vorbeugend als auch bronchialerweiternd. Wenn Sie zu Ihrer eigenen medikamentösen Behandlung Fragen haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihren Arzt.

 

Dr. med.
Thomas Huntgeburth

Facharzt für
Innere Medizin

Lungen- und Bronchialheilkunde
Allergologie

Umweltmedizin
 

Anton-Günther-Str. 35a
26441 Jever

 

E-Mail: info@thuntgeburth.de

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Fax        04461 93 22 99
 

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